Die Klasse 8 bei der Potenzialanalyse

Am 8.3.2018 sind wir, die Klasse 8, um ca. 8 Uhr von der Schule aus mit dem Bus zum IB nach Koblenz gefahren. Dort wurde bei uns allen eine Potenzialanalyse durchgeführt. Diese Analyse dient zur Feststellung unserer handwerklichen Fähigkeiten und soll uns dabei helfen, den für uns passenden Beruf zu finden.

In Koblenz angekommen, wurden wir zunächst in Kleingruppen aufgeteilt. Danach sind wir in die Metallwerkstatt gegangen. Dort mussten wir Metalldraht in verschiedene Formen (Kreis, Quadrat, Welle, liegende Acht) biegen und dabei genau auf Maße und Abstände achten. Nachdem alle fertig waren, gab es eine kleine Frühstückspause, die wir draußen auf dem Hof verbracht haben. Im Anschluss ging es in die Holzwerkstatt. Hier mussten wir Bilderrahmen aus Holzlatten herstellen. Dabei haben wir mit Hammer, Säge, Raspel, Feile, Stemmeisen und Anschlagwinkel gearbeitet. Das war für uns recht einfach, da wir durch den Werkunterricht schon einige Erfahrungen mit den Werkzeugen sammeln konnten.

Die anschließende Mittagspause verbrachten wir in der Cafeteria, wo wir ein leckeres Essen bekamen. Nach der Pause gingen wir in den Seminarraum und mussten Fragen zum Allgemeinwissen beantworten. Das war sehr anstrengend, da wir uns sehr konzentrieren mussten und die Fragen teilweise sehr kompliziert waren. Zum Schluss ging es wieder in die Cafeteria, wo wir den Bereich Hauswirtschaft bearbeiteten. Wir machten einen Obstsalat nach Rezept und mussten unser Wissen über Hygiene in der Küche unter Beweis stellen. Gegen 15 Uhr haben wir uns auf den Heimweg gemacht.

Am nächsten Tag ging es wieder mit dem Bus um 8 Uhr zum IB. Nun wussten wir, was uns erwartet und wir waren etwas weniger nervös.

Direkt zu Beginn bekamen wir einen Test vorgelegt, in dem wir vor allem rechnen mussten. Hier hatten viele von uns Schwierigkeiten, da die Aufgabenstellungen teilweise seltsam formuliert waren. Im Anschluss mussten wir eine Brücke aus Papier bauen, die so stabil sein sollte, dass ein Schuh darauf stehen kann. Diese Aufgabe hat uns allen großen Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht und es kamen tolle Brücken zustande!

Während dieser beiden Tage wurden wir ununterbrochen durch Mitarbeiter vom IB beobachtet. Sie haben genau mitgeschrieben, wie wir uns verhalten haben und wie gut wir die Aufgaben lösen konnten. Wir mussten auch nach jeder Aufgabe einen Selbsteinschätzungsbogen ausfüllen, in dem wir beschreiben mussten, wie wir selbst unsere Leistung und unseren Einsatz bewerten. Aus all diesen Ergebnissen werden die Mitarbeiter des IB eine Beurteilung für uns schreiben, die wir auch später bei der Agentur für Arbeit vorlegen müssen, um Unterstützung bei der Berufsberatung zu erhalten.

Wir fanden die beiden Tage sehr anstrengend. Zum einen waren die Aufgaben teilweise wirklich schwer, zum anderen fanden wir es ungewohnt, die ganze Zeit durch fremde Menschen beobachtet zu werden.

Die Klasse 8 der JKS Sinzig